Fallenbilder nach Daniel Spoerri (November 2025 – 9mk Kunst)
Der 9mk Kunst-Kurs hat sich im Unterricht mit den Arbeiten des Künstlers Daniel Spoerri beschäftigt. Bekannt wurde er durch seine „Fallenbilder“, in denen er Alltagsgegenstände so fixierte, wie er sie vorfand, und damit Momente des Lebens sichtbar machte.
In Anlehnung daran entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und bauten selbst gestaltete Modelle von inszenierten „Tatorten“. Dabei hielten sie eingefrorene Augenblicke fest, in denen Alltagsgegenstände Geschichten andeuten und Fragen aufwerfen.
Einige Arbeiten greifen auch spannungsreiche oder konflikthafte Situationen auf. Dabei geht es nicht um die Darstellung von Gewalt, sondern um das Erzählen von Geschichten und das Sichtbarmachen von Emotionen und Folgen.
Die detailreich gestalteten Modelle laden dazu ein, genau hinzusehen:
Was ist hier passiert? Welche Geschichte verbirgt sich hinter der Szene?

Beim Frühstück wird der Mann wütend, weil der Frau die Brottüte kaputtgegangen ist. Sie sagt, er überreagiere.
Im Streit greift er zum Messer.
Auf dem Tisch bleiben Spuren zurück – die Frau ist verschwunden.
Jayden
Jemand war am Frühstücken und hörte ein Geräusch. Als die Person nachschauen ging, war dort nichts.
Als sie zurückkam, war der Tisch unordentlich.
Ergys


Mein Werk zeigt einen Tisch in einer Hütte im Wald. Darauf liegt eine Müslischale, eine Bananenschale, ein Glas Tee, ein Tastentelefon und ein lilafarbener Schlüssel.
Das Telefon zeigt 00:00 – als wäre die Zeit stehen geblieben. Zwischen den Gegenständen liegen ein Stoppschild und ein radioaktives Warnzeichen. In der Nähe wurde ein radioaktiver See entdeckt, die Gegend ist verlassen.
Der Tisch wirkt wie eingefroren. Doch eine Frage bleibt: Wofür ist der lilafarbene Schlüssel?
Anissa
Meisterfälscher – Fälschung oder neue Kunst? (Oktober 2025 – 10mk Kunst)
Was macht ein Kunstwerk besonders? Wann spricht man von einer Fälschung – und wann entsteht eigenständige Kunst?

Im Projekt „Meisterfälscher“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Handschrift ausgewählter Künstlerpersönlichkeiten auseinander. Sie analysierten Bildaufbau, Farbwahl, Komposition und typische Gestaltungselemente, um zu verstehen, welcher Geist hinter den Werken steht.
Mit digitaler Unterstützung entwickelten sie aus Bildausschnitten bekannter Gemälde neue Lösungen. Ziel war es nicht, Werke täuschend echt zu kopieren, sondern gestalterisch so einzutauchen, dass eigenständige Arbeiten entstehen – Kunstwerke, die es in dieser Form zuvor nicht gegeben hat.


So bewegt sich das Projekt bewusst im Spannungsfeld zwischen Aneignung und Neuschöpfung.
Danke für die tollen Bilder an: Ahmad, Engi, Nishona, Madeleine, Narjis, Yussra, Nicol, Marcel, Julian
Design eines Flakons (Januar 2024 – 10mk Kunst)

Der 10mk Kunst-Kurs erprobt sich im Bereich Design am Beispiel eines Parfumflakons. Mithilfe eines morphologischen Kastens entwickelten die Schülerinnen eigene Gestaltungsideen und setzten diese handwerklich um, indem sie individuelle Flakons aus Seife schnitzten.
Im Mittelpunkt der Präsentation steht ein selbst gestaltetes Werbeplakat, das Produktidee, Zielgruppe und Wirkung überzeugend in Szene setzt.

Danke für die tollen Bilder an: Arjana, Kasandra, Litizia, Beyza, Lojaen
Textiles Bild nach Roy Lichtenstein (Januar 2024 – 10mk Textilgestaltung)
Im Textilunterricht gestalteten die Schülerinnen und Schüler des 10mk Kurses textile Bilder in Anlehnung an Roy Lichtenstein. Dabei griffen sie auf erlernte textile Techniken zurück und setzten diese gezielt ein.
Die bekannten Comic-Motive wurden nicht einfach übernommen, sondern weiterentwickelt: Die Figuren erhielten eigene Worte und neue Aussagen, sodass individuelle Bildgeschichten entstanden.
Die Unterrichtsreihe wurde von unserer langjährigen Kollegin Frau Kruse entwickelt und prägt den Fachbereich Textilgestaltung auch weiterhin.
Danke für die tollen Bilder an: Arjana, Kasandra, Litizia, Hilari, Delitha, Christophina, Darin, Beyza, Lojaen
Design eines Flakons (Dezember 2023 – 10mk Kunst)
Der 10mk Kunst-Kurs erprobt sich im Bereich Design am Beispiel eines Parfumflakons. Ausgangspunkt war die Entwicklung eines morphologischen Kastens, um unterschiedliche Formen, Materialien, Verschlüsse und Gestaltungsmöglichkeiten systematisch zu untersuchen.
Auf dieser Grundlage fertigten die Schülerinnen Entwurfszeichnungen an und entwickelten eigene Gestaltungskonzepte. Anschließend schnitzten sie ihre Flakons aus Seife und setzten sich dabei intensiv mit Form, Proportion und handwerklicher Umsetzung auseinander und präsentierten ihr Werk angemessen.





